Pastrami

Pastrami - mehr als Sandwichbelag!

In den USA ist es als den Sandwich-Belag nicht mehr wegzudenken – dabei hat Pastrami seinen Ursprung in einem anderen Teil der Welt! Hier erfahren Sie, was Pastrami so besonders macht und wie man es in der Küche einsetzen kann!

 

Was ist Pastrami eigentlich?

Als Pastrami wird Rindfleisch aus Nacken oder Schulter bezeichnet, das besonders zubereitet wird: Zunächst wird es in einer bestimmten Gewürzmischung mariniert – Pfeffer und Salz sind dabei die Hauptbestandteile – und dann geräuchert. Schließlich wird das Pastrami noch gar gekocht. Damit ist es gleich dreimal haltbarer gemacht worden! Zum Servieren wird das Rindfleisch in hauchdünne Scheiben geschnitten.

 

Wo kommt Pastrami her?

Obwohl Pastrami besonders in den USA beliebt ist, liegt sein Ursprung ganz woanders – nämlich in Osteuropa. Hier wird als Ursprung des Pastramis vor allem Rumänien genannt, wo auch der Ursprung des Namens liegt: „pastramă“ ist der rumänische Begriff für geräuchertes und gewürztes Rindfleisch. In der jüdischen Küche wird Pastrami schon sehr lange genossen, im 19. Jahrhundert brachten jüdische Einwanderer das Rezept dann in die USA. Hier erlangte es schnell große Beliebtheit in New York. Das rührte nicht zuletzt daher, dass Pastrami im Gegensatz zu Schinken ein Sandwichbelag ist, der koscher und halāl ist.

 

Wie wird Pastrami serviert?

In den USA wird Pastrami vorrangig in zwei Versionen angeboten – dem American Style und dem New York Style. Dabei ist das New York Style Pastrami etwas schärfer im Geschmack. Als Sandwichbelag ist Pastrami natürlich unendlich kombinierbar, am weitesten verbreitet ist aber die Kombination mit Roggen-Toast, Cole-Slaw und Relish.

Das zarte Pastrami mit dem würzigen Geschmack eignet sich hervorragend für außergewöhnliche Kombinationen, zum Beispiel mit Spargel oder Avocado. Dabei glänzt es nicht nur als Sandwichbelag, sondern kann auch auf Bagels, als Füllung für Wraps und Pitataschen oder als Belag auf der fertig gebackenen Pizza eingesetzt werden.